Was die Vermittlungsgebühr abdeckt und was nicht
Eine Gebühr ist leichter zu verstehen, wenn klar ist, wofür sie bezahlt wird. In diesem Beitrag erklären wir, welche Leistungen die Vermittlungsgebühr von Credifino abdeckt, wann sie fällig wird und welche Kosten nicht dazugehören. Die verbindlichen Regelungen finden Sie in unseren AGB.
Die Höhe der Gebühr
Die Vermittlungsgebühr beträgt 5,95 % der angefragten Schuldsumme inklusive Mehrwertsteuer. Bei einer angefragten Schuldsumme von CHF 20'000 sind das CHF 1'190. Die genaue Gebühr in Franken sehen Sie vorher in Ihrem unverbindlichen Angebot.
Welche Leistungen enthalten sind
Credifino nimmt Ihre Anfrage auf, klärt mit Ihnen die nötigen Angaben und Unterlagen, holt bei einem Sanierungspartner ein Angebot zur Finanzsanierung ein, übermittelt es Ihnen und begleitet die Anfrage bis zum Abschluss des Sanierungsvertrags.
Die Vermittlungsgebühr deckt dabei folgende Leistungen ab: Aktenanlage, Datenspeicherung, Erstellung von Listen und Unterlagen, Porto- und Kommunikationskosten, eine Pauschale für den Sachkostenaufwand sowie das Einholen des Sanierungsvertrags.
Hinter diesen Punkten steht Arbeit, die Sie oft nicht sehen: Ihre Angaben werden geordnet, Unterlagen zusammengestellt und so aufbereitet, dass ein Sanierungspartner Ihre Situation prüfen kann.
Wann die Gebühr fällig wird
Ihre Anfrage ist kostenlos und unverbindlich. Kosten entstehen erst, wenn Sie das Angebot annehmen. Mit der Annahme wird die Vermittlungsgebühr fällig. Sie wird nicht erstattet, auch wenn danach kein Sanierungsvertrag zustande kommt.
Deshalb ist es wichtig, das Angebot in Ruhe zu lesen und offene Fragen vorher zu klären. Sie entscheiden selbst, ob und wann Sie annehmen.
Was die Gebühr nicht abdeckt
Die Vermittlungsgebühr betrifft ausschliesslich die Leistung von Credifino. Die Kosten der Finanzsanierung selbst legt der Sanierungspartner in seinem eigenen Vertrag offen. Sie sind in der Vermittlungsgebühr nicht enthalten. Credifino erhält vom Sanierungspartner keine Vergütung und ist mit ihm nicht verbunden.
Die Gebühr ist auch keine Gegenleistung für einen Erfolg. Ob ein Sanierungspartner ein Angebot unterbreitet und ob Gläubiger einem Zahlungsplan zustimmen, ist offen; ein Anspruch darauf besteht nicht. Credifino führt keine Verhandlungen mit Gläubigern und übernimmt keine Zahlungen für Sie.
Ausserdem vergibt und vermittelt Credifino keine Kredite, Darlehen oder Umschuldungen. Mit der Gebühr wird also kein Geld bereitgestellt, sondern eine Vermittlung bezahlt.
Warum wir die Gebühr offen nennen
Wer Schulden hat, sollte nicht mit unklaren Kosten rechnen müssen. Deshalb nennen wir den Prozentsatz, ein Beispiel und den Zeitpunkt der Fälligkeit offen auf der Website. Unser Gebührenrechner zeigt ein Beispiel für Ihre Schuldsumme; er ist keine Zusage. Verbindlich ist der Betrag in Ihrem Angebot.
Häufige Fragen zur Gebühr
Kostet das erste Gespräch etwas? Nein, die Anfrage ist kostenlos und unverbindlich, und dazu gehört auch die Klärung der nötigen Angaben und Unterlagen. Muss ich die Gebühr bezahlen, wenn ich das Angebot nicht annehme? Nein, die Vermittlungsgebühr wird erst mit Annahme des Angebots fällig. Wird die Gebühr erstattet, wenn der Sanierungspartner später keinen Vertrag schliesst? Nein, sie wird nicht erstattet, auch wenn danach kein Sanierungsvertrag zustande kommt.
Berechnet sich die Gebühr nach der tatsächlich sanierten Summe? Nein, sie bemisst sich an der angefragten Schuldsumme. Ist die Mehrwertsteuer enthalten? Ja, die 5,95 % verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer. Wer bekommt die Gebühr? Credifino, für die eigene Vermittlungsleistung. Die Zahlungsfrist und die Form der Annahme sind in den AGB geregelt.
Zusammengefasst
Die Vermittlungsgebühr von 5,95 % inklusive Mehrwertsteuer deckt die Vermittlungsleistungen von Credifino ab, von der Aktenanlage bis zum Einholen des Sanierungsvertrags. Sie wird mit Annahme des Angebots fällig und nicht erstattet, wenn danach kein Sanierungsvertrag zustande kommt. Die Kosten der Finanzsanierung selbst nennt der Sanierungspartner separat.
Wenn Sie zu einzelnen Punkten Fragen haben, schreiben Sie uns an info@credi-fino.com, bevor Sie ein Angebot annehmen. Wir erklären Ihnen gerne, wie sich die Gebühr zusammensetzt und wann sie fällig wird. Die verbindlichen Regelungen finden Sie zusätzlich in unseren AGB, die Sie jederzeit auf der Website nachlesen können.



